Manali Leh Highway

Von 2000m Höhe in Manali geht es über den Rothang La mit 3900m bis Jispa auf 3300m. Bis zur Passhöhe ist die Strasse gut, abwärts grobe Schotterpiste. Richtig mies wird es ab Gramphu bis hinter Tandi, wo der Schotter fehlt und nur noch staubfeiner Sand als Fahrbahn dient. Die Landschaft gleicht alles aus.   

Die zweite Etappe bringt uns am Baracha La auf fast 5000m und hält auch die ersten Nettigkeiten in Sachen Wasserdurchfahrt bereit. Auf 4300m übernachten wir in Sarchu im Zelt, nicht ganz überraschend saukalt.    

An Tag drei auf dem Highway knacken wir nach dem Nakee La am Lachlung La (da lacht die Lunge…) die 5000m. Streckenführung und Verkehrsaufkommen sind hier vom Feinsten, eine wüst Dieselruß ausstossende LKW Kolonne auf der Talseite zu überholen, kostet einiges an Überwindung. Die gute Aussicht wird mit hunderten Metern nahezu senkrecht abfallender Wände erkauft. Nachdem wir uns durch jedem Superlativ spottend schöne Landschaften bis Pang vorgearbeitet haben, erwartet uns eine Überraschung. Die Moore Plains warten mit einer TipTop zweispurigen Strasse auf und zum ersten mal seit Manali kommen die oberen drei Gänge zum Einsatz.   

 

Wir erreichen den Tso Kar, einen sumpfigen Salzsee auf 4600m.  
Letzter Tag auf dem Highway, die Nacht am Tso Kar in einem Homestay hat gutgetan. Kein Dieselruß, kein Staub, kein Gehupe. Die gute Strasse bleibt uns auch über den zweithöchsten Pass der Welt, den Tanglang La, erhalten und so ist dessen Bezwingung kein Problem.    

 

 
In Upshi stösst die Strasse auf den Indus und führt ins Ladakh Valley. Ab jetzt sind die Spuren des Bhuddismus unübersehbar. Stupas en masse und jedes Dorf hat eine Gebetsmühle.

 
   
Schon gegen Nachmittag erreichen wir Leh, eigentlich ein Kaff, aber uns erscheint es recht hektisch. 

Der Manali Leh Highway hat seinen Ruf zurecht, die Ansammlung an Superlativen bezüglich Schönheit und Extreme ist einzigartig. Und in 4-5 Jahren haben sich unsere Lungen auch vom Dieselruß erholt. 

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