Shimla nach Manali via Jalori Pass

Von Shimla nach Manali gibt es zwei Wege, den einfachen über Mandi und den etwas anspruchsvolleren über den >3000m hohen, z.T. nicht befestigten Jalori. Gute Generalprobe für Mensch und Maschine.    

    
    
 
Das hats schon mal in sich und zeigt uns, wie schnell viel Zeit bei wenig Kilometern vergeht. In Jibhi kurz nach dem Pass ist Schluss und wir geniessen das hart verdiente Bier im Jibhi Inn.

Früher als erwartet kündigen sich die ersten Pannen an. Anjas Bullet hat auf bisher 500km einen Liter Öl gesoffen und meine hat hinten einen schleichenden Platten. Waidwund gehen wir die 100 km nach Manali an.    

    
 
Von Manali kontaktieren wir nochmal Lalli Singh in Delhi, der hat bereits ein Ersatzbike vorbereitet, dass er über Nacht samt Mechaniker nach Manali schickt. 

Wir nutzen die vorerst letzte Gelegenheit für Entspannung im feudalen Johnsons Cafe and Hotel.

Pinky (Stammleser dieses Blogs kennen ihn vom letzten Jahr) erscheint heute morgen auf die Minute genau mit einer 500er Bullet für die Anja. Bevor wir ihn an die Moppeds lassen, frühstücken wir erstmal zusammen. 

  
   

Ein paar Eindrücke aus Manali.    

     
Wer beim letzten Bild die zwei Todsünden im Bezug auf Reifenmontage bei Sprengringfelgen findet, hat gewonnen 😉
Nach einem opulenten Lunch entlassen wir Pinky. Hat Spass gemacht, einen halben Tag mit ihm durch die Werkstätten zu ziehen. Auch wenn er mich keine einzige Schraube hat anziehenlassen – Mechanikerehre.   

Morgen gehts auf den Manali-Leh Highway. 

Insgesamt werden wir 4 Pässe mit einer Gesamthöhe von 19277m überwinden.  

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Delhi nach Shimla

Delhi im Hochsommer mit Monsun. Dagegen ist die Sauna in der Muckibude ein Kühlschrank. Wir verbringen den ersten Tag damit, die Moppeds zu übernehmen. Vorgehen wie letztes Jahr, nur diesmal muss Anjas Enfield erst noch reisetauglich gemacht werden. Der Gepäckträger wird eiligst „von Hand“ lackiert.

   
    
   
Pinky freut sich sichtlich über das extra Stück Süssigkeiten 🙂

Da wir ja jetzt selber eine Enfield haben, schauen wir durch die unüberschaubare Menge an kleinen Läden im Viertel. 

   
   
Noch schnell die Sonnenbrillen umräumen, die mit aufs Mopped sollen. 

  
Den zweiten Tag verbringen wir mit Shopping. Kultur hatten wir letztes Jahr, heuer ist es dafür zu heiß. 

   
 
Am Ende des Tages haben wir neben ein paar T-Shirts sogar noch was sinnvolles gekauft – Diamox Tabletten gegen Höhenkrankheit und 4 Sauerstoffflaschen. Die hat uns David vom SoL-Prijekt besorgt. 

Am Dienstag, dem 5.7. verlassen wir Delhi um kurz nach 6, bevor der Berufsverkehr gnadenlos zuschlägt. Manali, einer von Lallis Mechanikern begleitet uns zur Stadtgrenze. 

  
Wir erreichen Shimla nach ca. 360 km und finden ein veritables Verkehrschaos vor. Für die 10km durch die „Stadt“ zum Hotel brauchen wir incl. ein bisserl Sucherei eine Stunde. Zum Glück müssen wir nicht schwitzen, der Monsun zeigt fünf Minuten, was er kann. Hätts nicht gebraucht, nach 30 Sekunden ist man durch. 

Zum Glück ist unser Homestay wunderbar ruhig gelegen, sauber, wahnsinnig nette Betreiberfamilie. 

Sightseeing in Shimla:

   
    
    
    
 
Habe ich erwähnt, dass unsere Gastgeber wahnsinng nett sind? Eine hervorragende Küche haben sie auch, es wir ordentlich aufgefahren.