Nubra Valley, Pangong Tso und Tso Moriri

Von Leh aus planen wir zwei Ausflüge. Der erste führt uns nach Norden über den Khardung La ins Nubra Valley.   

Auf der Passhöhe (tatsächlich ist der Pass nur 5360m hoch) überrascht uns dann leichter Schneefall, der sich zum Tal hin zu Regen entwickelt. Das macht die Abfahrt nicht spassiger.   

Da der Regen den ganzen Tag anhält, übernachten wir in Hunder und fahren erst am nächsten Tag weiter Richtung Pakistan.    

 

Das Ziel wäre das Dorf Tartuk gewesen, welches seit 1974 wieder zu Indien gehört und das man erst seit ein paar Jahren besuchen kann. Ein Erdrutsch macht dem Plan ein Ende.    
 
Der Esel hat mehrer Anläufe gemacht, auf die andere Seite zu gelangen und ist immer umgekehrt, bevor Steine runterkamen. Als er aufgibt, kehren auch wir um.   

  
 

Ausflug 2 führt uns in die Chantag-Region an dert tibetischen Grenze. Zuerst von Leh über den Chang La an den Pangong Tso, der zu 1/4 in Tibet liegt.    

  

  

Nach dem Pass folgt man einem Tal bis zum See.    

  

Da wir erst am Nachmittag am See ankommen, sind die aus den Bergen kommenden Zuflüsse recht mächtig und stellen uns vor die eine oder andere Mutprobe.    

 

Wir gönnen uns einen Tag Pause am See.    

   

Endlich bietet sich die Möglichkeit, ein paar Brillen des Shades of Love Projekts zu verteilen.    

 

Auf der Rückfahrt vom See Richtung Leh spielt uns die Natur wieder einen Streich. Über Nacht ist ein Fluss über sein Ufer getreten und hat die Piste auf ca. 500m in ein tiefes Schlammloch verwandelt. 

 
Ein Militär-LKW kämpft sich durch, er versinkt bis an die Achsen. Bei der Reifengrösse kann man also von über 1/2m Tiefe ausgehen. Das hält ein paar Thais aus einer geführten Gruppe nicht davon ab, reinzufahren. Scheiss aufs Material!    Logischerweise bleiben sie noch vor der tiefsten Stelle stecken und würgen eine Stunde rum, bis gar nichts mehr geht. Egal, der Begleittruck steht bereit und der Mechaniker braucht eh Arbeit. 

Nach 7h ist mit zwei Baggern der Weg frei, die Tagesplanung dahin. Wir kehren noch vor dem Pass ein, man merkt an der Einrichtung und am Essen, wie nah wir China sind.    

Über eine leicht eingeschneiten Chang La erreichen wir das Industal wieder und biegen nach Osten ab, stromaufwärts zum Tso Moriri. 

  
    
    
  

Nach einer Übernachtung bei den heißen Quellen von Chumantang erreichen wir den See bereits am Vormittag.   

Gerade rechtzeitig zum Cricket-Turnier in Korzok auf dem wahrscheinlich höchsten Spielfeld der Welt (4550m).   

Mit Hilfe des Managers unserer Unterkunft als Dolmetscher organisieren wir eine Verteilaktion der letzten Sonnenbrillen. Alle Anwesenden des Turniers sind Nomaden, die um den See herum leben. Genau unsere Zielgruppe. In einer Spielpause verteilen wir die Brillen.    

   
Leicht chaotisch, dafür ums so schneller 😉 sind die Brillen verteilt, jeder hat eine passende gefunden und freut sich sichtlich. 

   
    
    
   
Wir bekommen den Ehrenplatz auf der „Tribüne“ beim Schiedsrichter und schauen uns das Spiel an. Wie in München gewinnen die roten gegen die blauen…

Nach einer Nacht im Luxuszelt reissen wir uns los und fahren durchs Industal zurück nach Leh, wo wir die letzten Tage bleiben.   

     

    
 

Helige Kühe am Ufer des Indus. Noch indischer gehts nicht, oder?  

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3 Gedanken zu “Nubra Valley, Pangong Tso und Tso Moriri

  1. Hi Anja und Andi, wollt ihr wirklich zurück nach München? Die Fotos und Logbucheinträge sagen was anderes;-) Großartige Landschaften und menschliche Begegnungen! Isabella und Josef.

    • Hallo Andi und Anja, tolle Eindrücke von Eurer Reise! Wir freuen uns schon auf mehr. Mathilde und Eberhard

  2. Hallo Andi und Anja, tolle Einblicke in Eure Reise! Wir freuen uns schon auf mehr Bereichte und Fotos. Mathilde und Eberhard

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